Auf den Spuren Winnetous

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Wenn das Gespräch auf Karl May kommt, haben die meisten schnell ein Bild im Kopf: Winnetou und Old Shatterhand, wie sie am Ende jedes Abenteuers einträchtig nebeneinander in Amerikas endlos weite Prärie hinaus reiten. Links und rechts gesäumt von den riesigen roten Felsen des Grand Canyon. Sie prägen das Bild des Wilden Westens bis heute. Bedingt durch die Corona-Pandemie ist der Naturpark nun wieder so unerreichbar, wie zu Zeiten Karl Mays. Doch es gibt virtuelle Alternativen.

Gut sechs Millionen Menschen besuchen in aller Regel jährlich den Grand Canyon. In diesem Jahr werden es wegen Corona wohl deutlich weniger sein. Schade, denn der amerikanische Nationalpark hat gerade Jubiläum gefeiert. Seit 40 Jahren zählt die 450 Kilometer lange Schlucht im Norden des US-Bundesstaats Arizona zum Welterbe der Vereinigten Staaten. Gegründet wurde er allerdings viel früher, am 26. Februar 1919.

Der Grand Canyon hat viele Gesichter. Mal ist er 6 Kilometer breit, an anderer Stelle stattliche 30. Hier ist er von sanften Hügeln flankiert, dort haben sich die Schluchten bis zu 1.800 Meter tief in den rötlichen Stein gegraben. Ein unwirtliche Landschaft und bis heute eine schier unüberwindbare natürliche Barriere. Über den Grand Canyon gibt es keine Brücken. Nicht zur Zeit der Goldgräber und auch jetzt nicht.

Epochale Kinoverfilmungen haben neben der einzigartigen Natur zur Bekanntheit des Landstrichs geführt. Dies macht den Grand Canyon populärer als andere, größere Schluchten des Colorado im nahegelegenen Utah. Die Schönste von allen, der Glen Canyon, versank 1964 sogar für immer im Stausee des Lake Powell.

Der erste Europäer, der den Grand Canyon zu Gesicht bekam, war García López de Cárdenas aus Spanien. Er sollte für die Spanische Krone die sagenumwobenen Sieben Städte von Cibola erforschen. Seit 1901 ist er einer breiten Öffentlichkeit zugänglich – Dank der damals eingerichteten Eisenbahnstation. Besondere Ehren erhilt das Naturdenkmals erstmals 1919, als der Park von US-Präsident Theodore Roosevelt zum National Monument erklärt wurde.

Seit seiner letzten Erweiterung im Jahr 1975 ist der Nationalpark Grand Canyon etwa 4.900 Quadrat-Kilometer groß – und ein echtes Highlight für die Experten des ARCD Reisebüros. Warum Reisende wann immer möglich eine Abstecher in die einmalige Region machen sollten, lässt sich von zu Hause aus nur erahnen. Und doch gibt die jetzt verfügbare virtuelle Wanderung durch den Grand Canyon einen ersten Eindruck. Garniert mit per Mausklick zuschaltbaren Hintergrundinformationen ein schöner Zeitvertreib.

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