Assistenzsysteme: Sicherheit geht vor

Die Deutschen bevorzugen beim Neuwagenkauf bevorzugt Fahrerassistenzsysteme, die der Verkehrssicherheit dienen. Hohe Priorität hat unter anderem der Notbremsassistent. Foto: stock.adobe.com/Room 76 Photography

Laut einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Autofahrern durch die Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation KÜS wählen die Deutschen beim Fahrzeugneukauf bevorzugt Fahrerassistenzsysteme, die der Verkehrssicherheit dienen. Weniger gefragt sei dagegen die Multimediaausstattung wie beispielsweise die Anbindung für Musik, Videos oder Spiele.

Bei der KÜS-Befragung sind 65 Prozent der Meinung, dass ein zu hoher Grad an technischer Innenausstattung beim Fahren ablenke. Allerdings waren im Jahr 2014 noch 80 Prozent dieser Meinung. Dieser Umstand zeigt, dass die generelle Akzeptanz für zusätzliche Technik steigt. Zu den wichtigsten Systemen zählen der Notbremsassistent, Spurwechsel-/Toter-Winkel-Assistenten und Einparksensoren. Dagegen spielen für die meisten Autofahrer Apps zur Parkplatzsuche, Alkoholtestsysteme oder die Verkehrszeichenerkennung kaum eine Rolle. 

Sicherheit darf auch kosten

Der Sicherheitsaspekt kommt auch bei der weiteren Ausstattung zum Tragen. Priorität eins hat der automatische Notruf eCall, bei dem Rettungsdienste alarmiert und der eigene Standort übermittelt werden. Weiterhin wichtig sind internetbasierte Navigationssysteme sowie Systeme zur Unfallprävention wie ein Stauende-Warner. Interessant: Die Extras dürfen auch Geld kosten. Dabei stehen sicherheitsrelevante Assistenzsysteme am höchsten im Kurs (Zahlungsbereitschaft bis zu einmalig 902 Euro). Weniger ausschlaggebend sind Komfort- (618 Euro) und Multimediaausstattung (339 Euro). 

Dass in Zukunft kein Weg mehr an den elektronischen Fahrhilfen vorbeigeht, zeigt zudem die Frage, ob automatisierte Fahrzeuge beim Kunden ankommen. So erwägen immerhin 36 Prozent der Befragten, auf Teilstrecken automatisiert fahren zu wollen. Vollautomatisierte Fahrzeuge kommen schon für 29 Prozent in Frage. 

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