Alte Meister neu entdecken

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Nur wenige Einrichtungen überdauern die Zeiten so glanzvoll wie der Louvre. Formell ein Kunstmuseum in Paris, hat sich die im 16. Jahrhundert von König Franz I. gegründete Galerie heute zu einer echten Institution entwickelt. Unzählige Gemälde, Plastiken und die Französischen Kronjuwelen sind hier zu Hause. Eine virtuelle Nachbildung des Museums erlaubt jetzt die Besichtigung ohne Trubel oder Sorge um Corona.

Schon von außen ist es zu erkennen: Der Louvre ist ein Ort der Widersprüche. So trennt im Hof eine futuristische, vom Volksmund als Käseglocke verspottete, Glaspyramide die klassizistischen Bestandteile des Ensembles. Im Inneren geht es nicht weniger facettenreich zu. Das verwundert nicht, gehören zu den Planern doch Kardinal Richelieu, Ludwig XIV. und Napoleon Bonaparte. Allesamt Staatsmänner, die für klotzen bekannt sind – nicht für kleckern.

Die Sammlung des Louvre umfasst heute über 380.000 Exponate. Nur knapp 35.000 Stücke davon sind ausgestellt. Die beanspruchen aber schon gut 60.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Damit zählt der Louvre als das drittgrößte Museum der Welt. Eine gigantische Galerie, die auf Staatspräsident François Mitterrand zurückgeht. Er startete 1981 das Projekt "Grand-Louvre" und stellte damit den gesamten Gebäudekomplex für eine museale Nutzung bereit.

Doch es sind vorallem einige wenige Exponate, die den Weltruhm des Louvre begründen. Allen vorran die Mona Lisa, ein sagenumwittertes Portrait Leonardo da Vincis. Es gehört seit 1519 zum Fundus. Bekanntheit erlangte das Gemälde auch deshalb, weil es von 1911 bis 1913 gestohlen war – und kein Geringerer als Pablo Picasso für einige Zeit zu den Verdächtigen zählte.

Auch vor der "Venus von Milio", einer hellenistischen Plastik der Göttin Aphrodite und Eugène Delacroix' Ölbild "Die Freiheit führt das Volk" sammeln sich in der regel große Menschentrauben. Um Kunstliebhabern aus aller Welt die Möglichkeit zu geben, handverlesene Exponate in Ruhe betrachten zu können, wurde der virtuelle Louvre erstellt. Gerade in der Corona-Zeit ein echter Schatz. Denn anders als der echte Louvre in Paris ist die Online-Ausgabe auch jetzt zu besichtigen.

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