Aktion Wash & Check mit dem ARCD

Intakte Reifen sind entscheidend für die Verkehrssicherheit. Darum unterstützt der ARCD die Aktion Wash & Check, die deutschlandweit zwischen dem 16. und 29. September an rund 300 Waschstraßen durchgeführt wird. Foto: Initiative Reifenqualität

Um Autofahrer auf die Bedeutung der Reifenkontrolle aufmerksam zu machen, richtet die Initiative Reifenqualität – „Ich fahr’ auf Nummer sicher!“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner, zu denen der ARCD gehört, die bundesweite Aktion Wash & Check aus. Sie findet jährlich an ausgewählten Waschstraßen statt. Neben einem kostenlosen Reifencheck gibt es dabei Infos und Expertentipps zum Thema Reifensicherheit. In diesem Herbst findet die Aktion ab dem 16. September statt.

Regelmäßig den Reifenzustand zu prüfen, ist für die Fahrzeugsicherheit unerlässlich. Im täglichen Einsatz sind Reifen enormen Belastungen ausgesetzt, dabei ist die Aufstandsfläche von vier Pkw-Pneus kaum größer als die eines Mannes mit Schuhgröße 44. Risiken können entstehen, wenn die Profiltiefe zu gering, der Luftdruck zu niedrig oder der Reifen gar beschädigt ist.

In diesem Jahr feiert die Aktion Wash & Check ihr 15-jähriges Bestehen und wird deutschlandweit zwischen dem 16. und 29. September an rund 300 Waschstraßen durchgeführt. Am 20./21. und 27./28. September veranstalten Expertenteams an 20 ausgewählten Stationen zusätzlich Sonderaktionen. Mehr zur Kampagne und zu den teilnehmenden Waschstraßen erfahren Sie hier auf der Website der Initiative Reifenqualität.  


Reifencheck selbst durchführen – am besten bei jedem zweite Tankstopp

1.    Reifendruck kontrollieren und der Beladung anpassen
Sehen Sie im Tankdeckel, im Türholm oder in der Betriebsanleitung nach, welchen Druck Ihre Reifen brauchen. Prüfen Sie den Reifendruck am höchstens handwarmen Reifen. Der Reifendruck muss dabei der Beladung angepasst sein.

Ist der Reifendruck zu niedrig, hat die Mitte der Lauffläche wenig Bodenkontakt und der Reifen wird bei den Umdrehungen stark verformt. Dadurch erhitzt der Reifen und verschleißt sehr schnell. Hinzu kommt, dass die Flanken stark beansprucht werden. Die Folgen können die Ablösung der Lauffläche oder das Platzen des Reifens sein. Ist der Reifendruck zu hoch, berührt hauptsächlich die Mitte der Lauffläche die Fahrbahn. Das Rad hüpft schneller und verliert den Bodenkontakt. Die Kurvenstabilität nimmt ab und der Bremsweg verlängert sich durch die geringere Haftung.
 
2.    Profiltiefe checken
Prüfen Sie die Profiltiefe mit einem Profiltiefenmesser oder einer 1-Euro-Münze. Der goldfarbene Rand der Münze ist 3 mm breit. Verschwindet er im Reifenprofil, ist noch genug Profil vorhanden.

Experten empfehlen mindestens 3 mm Profiltiefe bei Sommerreifen und 4 mm bei Winterreifen. Je mehr Profil auf Reifen vorhanden ist, desto besser ist der Grip auf der Straße. Das Auto kommt weniger schnell ins Schleudern und die Gefahr von Aquaplaning wird vermindert.
 
3.    Alter der Reifen im Auge haben
Das Alter Ihrer Reifen ist erkennbar an der DOT-Nummer. Diese  steht auf jedem Reifen und gibt die Herstellungswoche und das -jahr an. Beispiel [2318]: Produktion in der Kalenderwoche 23 im Jahr 2018.

Je älter ein Reifen ist, desto spröder wird das Gummi. Der Reifen wird anfälliger für Quetschungen, z. B. an Bordsteinen oder an scharfen Gegenständen. Reifen, die älter als 6 Jahre sind, sollten monatlich auf Schäden überprüft werden. Experten empfehlen, einen Autoreifen spätestens nach 10 Jahren zu erneuern.
 
4.    Reifen auf sichtbare Schäden prüfen
Sollten die Reifen Risse aufweisen, Beulen oder eingefahrene Fremdkörper, ziehen Sie einen Reifenexperten zurate. Er kann einschätzen, ob der Reifen gewechselt werden muss.

Die schnelle Fahrt durch Schlaglöcher, das Streifen des Bordsteins oder das Überfahren von Scherben beschädigen die Reifen. Ohne es zu bemerken, können Reifen Risse und Beulen davon tragen, die zu Unwuchten führen und Reifenplatzer begünstigen können.
 
5.    Ersatzrad nicht vergessen
Ist ein Ersatzrad vorhanden, sollte auch das gecheckt werden. Bei Fahrzeugen ohne Ersatzrad sollte das Reifenpannenset in einem guten Zustand sein.

Wenn die Reifen den Check bestehen, steht einer sicheren Fahrt nichts mehr im Wege.

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